Weil Zahlen nicht erst dann wichtig werden, wenn das Geld fehlt.
Ich komme aus der Konstruktion und aus dem Projektgeschäft.
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit technischen Projekten, Kalkulationen, Projektabwicklung, Kosten, Terminen und Entscheidungen. Ich habe Projekte entwickelt, kalkuliert, begleitet und verantwortet. Ich war Konstrukteur, Projekttechniker, technischer Leiter und selbst Unternehmer.
Dabei habe ich eines gelernt:
Ein Projekt scheitert selten an einer einzigen großen Zahl.
Es sind oft die vielen kleinen Dinge.
Kosten, die entstehen und nicht rechtzeitig weiterverrechnet werden.
Zusatzleistungen, die niemand sauber erfasst.
Aufwände, die irgendwo im Projekt verschwinden.
Ein Termin, der sich verschiebt.
Eine Kalkulation, die am Anfang gepasst hat – aber Monate später nicht mehr zur Realität passt.
Solange das niemand sieht, fühlt sich vieles noch in Ordnung an.
Und wenn man es schließlich am Bankkonto erkennt, ist es oft schon sehr spät.

Ich kenne auch die andere Seite.
Ich habe selbst erlebt, was es bedeutet, wenn ein Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr weiterkommt und eine Insolvenz notwendig wird.
Das verändert den Blick auf Zahlen.
Denn dann sind Umsatz, Deckungsbeitrag, Liquidität oder offene Forderungen plötzlich keine theoretischen Begriffe mehr.
Dann versteht man, dass hinter jeder Zahl Entscheidungen stehen.
Und dass wirtschaftliche Probleme nicht an der Bürotür aufhören.
Sie begleiten einen nach Hause.
Sie betreffen die Familie.
Die eigenen Pläne.
Die Sicherheit.
Und irgendwann auch die Frage:
„Wie konnte es eigentlich so weit kommen?“
Genau deshalb interessiert mich heute nicht nur, was passiert ist.
Mich interessiert vor allem:
Was passiert als Nächstes?
Genau daraus ist KONTEXA entstanden.
Ich wollte Werkzeuge entwickeln, die nicht noch mehr Daten produzieren.
Sondern Werkzeuge, die helfen, Zusammenhänge zu erkennen.
Was bedeutet eine Entscheidung für das Projekt?
Wie verändert sich die Liquidität?
Wo entstehen Risiken?
Welche Kosten fehlen noch?
Wie sieht es in drei, sechs oder zwölf Monaten aus?
Und irgendwann wurde mir klar:
Diese Fragen gibt es nicht nur im Unternehmen.
Privat stellen wir uns im Grunde dieselben Fragen.
Geht sich der Urlaub aus?
Was passiert, wenn das Auto kaputtgeht?
Wie viel Rücklage brauche ich?
Was können wir uns wirklich leisten?
Wo stehen wir in einem Jahr?
Berufliche und private Finanzen sind zwei verschiedene Welten.
Aber die Unsicherheit entsteht oft aus demselben Grund: Wir sehen zu wenig voraus.
Warum Excel?
Ganz bewusst.
Excel ist für mich kein Notbehelf.
Ich arbeite seit vielen Jahren damit – für Berechnungen, Kalkulationen, Auswertungen und Planungen. Auch mein beruflicher Hintergrund umfasst ausdrücklich umfangreiche Excel-Anwendung sowie technische Berechnungs- und Projektierungsarbeit.
Und Excel hat einen entscheidenden Vorteil:
Die Menschen kennen es bereits.
Kein neues geschlossenes System.
Keine komplizierte Softwareeinführung.
Keine Daten, die irgendwo in einem fremden System verschwinden müssen.
Viele Unternehmen exportieren ihre Daten ohnehin nach Excel, weil dort flexibel weitergearbeitet werden kann.
Genau deshalb habe ich mich entschieden:
Ich entwickle nicht noch ein System, das zuerst gelernt werden muss.
Ich entwickle Werkzeuge auf einer Plattform, die bereits da ist.
KONTEXA soll einen Schritt früher ansetzen.
Nicht erst:
„Was ist passiert?“
Sondern:
„Was bedeutet das für morgen?“
Daraus sind unterschiedliche Lösungen entstanden.
KONTEXA ProjektKalk PRO für Unternehmen und Projekte – damit Kosten, Erlöse, Claims, Termine und Liquidität nicht erst dann sichtbar werden, wenn ein Projekt bereits aus dem Ruder gelaufen ist.
Und KONTEXA WEITBLICK für private Finanzen – damit man nicht nur weiß, wofür das Geld gestern ausgegeben wurde, sondern auch sieht, wohin sich die eigenen Finanzen entwickeln.
Zwei unterschiedliche Bereiche.
Aber eine gemeinsame Idee:
Nicht nur Zahlen sammeln.
Zusammenhänge verstehen.
Und früher wissen, was auf einen zukommt.
Der Mensch hinter KONTEXA
Ing. Thomas Hopfner
Gründer und Entwickler von HOCON Kontexa
Maschinenbauingenieur. Leitender Konstrukteur. Projekttechniker. Unternehmer. Entwickler. Familienvater.
Vor allem aber jemand, der gelernt hat, dass ein guter Überblick manchmal sehr viel früher notwendig gewesen wäre.
Ich habe erlebt, was passiert, wenn der Überblick fehlt.
Heute entwickle ich Werkzeuge, die ihn früher zurückgeben.
Wo brauchst du mehr Überblick?
Im Unternehmen
Projekte, Kosten, Nachträge, Termine und Liquidität früher verstehen.
Im privaten Leben
Verstehen, was heutige Entscheidungen für die kommenden Jahre bedeuten.
